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Snorflex® Antischnarch Mundstück

Weniger oder gar nicht mehr Schnarchen – Welche Möglichkeiten gibt es?

Mehrheitlich sind es Männer, die in der Nacht schnarchen. Lt. einer Statistik schnarchen 73 % der Männer und 41 % der Frauen im Alter 40+. Bei denen, die jünger sind als 40, schnarchen immerhin 58 % der Männer und 28 % der Frauen. Grund genug, sich mit den Möglichkeiten zu beschäftigen, wie man diesem Phänomen entgegentreten kann.

Die Ursachen sind meistens harmlos. Kommt es allerdings zu einer Schlafapnoe (Atemaussetzer), nimmt das Schnarchen eine gesundheitsschädigende Form an. Die Betroffenen sollten umgehend einen Arzt aufsuchen. Meistens erfolgt die ambulante Schlafüberwachung mittels Monitoring für eine Nacht zu Hause. Alternativ kann auch eine Überweisung an ein Schlaflabor ausgestellt werden.

Für die harmlose Variante des Schnarchens werden unterschiedliche Hilfs- und Heilmittel angeboten. Diese sind teilweise frei verkäuflich, zum Teil aber auch verschreibungspflichtig. Wer sich unschlüssig ist, sollte mit seinem Arzt besprechen, was für Ihn therapeutisch gesehen die beste Möglichkeit sein könnte.

Was kann gegen Schnarchen (Rhonchopathie) getan werden?

  1. Alkohol möglichst vermeiden

Eine deutliche Muskelentspannung ist mit dem Genuss von Alkohol verbunden. Diese Entspannung der Atemmuskulatur führt zu vermehrtem Schnarchen. Dies ist deswegen so, weil die Atemmuskulatur insgesamt ein Muskel ist, der durch Alkoholgenuss nicht nur weich, sondern auch schwach wird.

Das Ergebnis dieser Muskelrelaxion besteht darin, dass die Wände der Atemwege, besonders an den Engstellen, sehr leicht zusammenklappen. Wird jetzt die erschlaffte Muskulatur durch das ein und Ausatmen in Schwingungen versetzt, kommt es zur Rhonchopathie oder sogar Schlafapnoe, die mit einer verminderten Schlafqualität und folglich einer herabgesetzten Regenerationsphase verbunden sind. Deswegen sollte der Alkoholkonsum auf den gelegentlichen Genuss reduziert werden.

  1. Rauchen verengt die Blutgefäße

Durch die Verengung der Blutgefäße werden der Rachen- und Kehlkopfbereich sowie die Lunge, also der gesamte Atemweg, weniger durchblutet. Außerdem schwellen die Nasenschleimhäute und die Rachenweichteile an.

Fataler Weise erschlafft durch Nikotin genau wie durch Alkohol auch die Rachenmuskulatur. Insgesamt wird der Atemfluss behindert und das Schnarchen ist vorprogrammiert. Deshalb aus eigenem Interesse und mit Rücksicht auf die Bettnachbarin oder den Bettnachbarn lieber mit dem Rauchen aufhören.

  1. Schnarchen nach der Einnahme von Beruhigungs- oder Schlafmitteln

Beruhigungs- und Schlafmittel wirken ebenfalls relaxend auf die Rachenmuskulatur. Die Betroffenen schlafen zwar häufig besser, vor allem ohne Aufwachphasen, aber die Erholung ist trotzdem nicht immer optimal.

Wer Probleme mit dem Ein- oder Durchschlafen hat, sollte sich nach homöopathischen Mitteln erkundigen, die fast immer den gleichen Effekt erzielen.

  1. Mit Sport gegen Schnarchen

Das Volumen der Lunge und die Stabilität der Atemwegsmuskulatur haben eine nicht zu unterschätzende Auswirkung auf das Schnarchen. Viele Ärzte aber auch Betroffene können bestätigen, dass vor allem Ausdauersport wie Schwimmen und Langlauf sich positiv auf das Schnarchen auswirkt. Doch auch andere Sportarten wie beispielsweise Rudern, Tennis und Badminton können Abhilfe schaffen.

Die Verbesserung der Rhonchopathie wird auf einer Stärkung der Atemwegsmuskulatur und einer vermehrten Sauerstoffaufnahme zurückgeführt.

  1. Gesangstraining gegen Schnarchen

Die Atemübungen beim Gesangstraining können helfen, die häufig vorliegende Kurzatmigkeit zu beheben. Dadurch kommt mehr Sauerstoff in die Lunge und besonders die Kehlkopfstabilität wird gestärkt. Beide Faktoren können dazu führen, dass der Rhonchopathie Einhalt geboten wird.

  1. Die falsche Schlafposition

Weil der Unterkiefer beim Schlafen in Rückenlage zurückfällt und die Zunge weiter in den Rachenraum rutscht, wird das Schnarchen noch verstärkt, weil die Atemluft durch den verengten Rachenraum gedrückt wird. Deswegen sollten sich Schnarcher besonders beim Einschlafen konstant auf die rechte oder linke Seite legen.

Welche Kissen diese Schlafposition begünstigen, wird im nächsten Abschnitt erläutert.

Nebensächlich erscheinende Diagnosen können zum Schnarchen führen.

Dazu gehören:

  • eine noch nicht bemerkte oder bestehende Nasennebenhöhlenentzündung
  • Nasenplypen
  • ein allergischer Schnupfen oder ein Erkältungsschnupfen
  • eine Verkrümmung der Nasenscheidewand
  • eine Allergie
  • vergrößerte Mandeln im Rachen oder am Gaumen
  • ein verkürzter Unterkiefer
  • ein schmaler Hals
  • eine Gaumenspalte
  • Fettansammlungen im Rachenbereich bedingt durch Übergewicht

Der Besuch beim HNO-Arzt, Allergologen bzw. Zahnarzt oder Kieferchirurgen kann schnell Abhilfe schaffen. Ist die Ursache für das Schnarchen unter diesen Aspekten zu finden, kann mit ihrer erfolgreichen Behandlung auch die Rhonchopathie vermindert oder behoben werden.

Selten wird beachtet, dass Verdauungsprobleme die Ursache für das Schnarchen darstellen können. Diese können unterschiedlicher Genese sein.

Angefangen von falscher Ernährung über unzureichendes Kauen und zu hastigem Essen bis hin zu diversen Lebensmittelunverträglichkeiten reicht die Palette. Dies ist deswegen so, weil die gestörte Verdauung zu einem Fermentationsprozess führt. Dieser kann für die Erschlaffung der Rachenmuskulatur verantwortlich sein, wodurch sich das Schnarchen verstärken kann.

Diese Auslöser können auch für Übergewicht verantwortlich sein, das ebenfalls zu vermehrtem Schnarchen führen kann.

Welche Hilfsmittel können Abhilfe schaffen und für mehr Ruhe in der Nacht sorgen?

  1. Die Nasenklammer

Durch einen leichten Druck von innen auf die Nasenscheidewand bewirkt die Nasenklammer in Form eines kleinen Plastikclips eine häufig zielführende Erweiterung der Atemwege.

Es stellt sich eine verbesserte Nasenatmung ein, die das Schnarchen reduzieren oder sogar stoppen kann. Die Nasenklammer wird vor dem Schlafen einfach in die Nase eingesetzt.

  1. Der Nasenschmetterling, auch Nasendilator bzw. Nasenöffner genannt

Bei den meisten Schnarchern, es wird von ca. 75 % ausgegangen, beruht das Schnarchen auf eine Naseneingangsstenose (Enge im Naseneingang), die dazu führt, dass durch den Mund geatmet wird. Und schon ist das Schnarchen quasi vorprogrammiert.

Mit dem Nasendilator wird vor allem in Seitenlage die Nasenatmung verbessert, wodurch sich das Schnarchen reduziert oder sogar ganz verschwindet. Eine langfristige Anwendung wird auch von vielen HNO-Ärzten befürwortet bzw. empfohlen.

  1. Das Nasenpflaster bzw. Nasenstrips

Auch diese sind geeignet, die Nasenatmung zu verbessern, weil sie den Luftdurchlass erweitern. Dadurch verbessert sich die Sauerstoffaufnahme und die Mundatmung wird reduziert.

Die besten Ergebnisse erzielen jene Schnarcher, die leicht schnarchen und der Grund in einer zu schwachen Nasenatmung liegt. Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass das Schnarchen verringert oder sogar behoben wird. Zu vergleichen ist dieses System mit der Anwendung von Nasenpflastern im Sport, weil auch dort die Nasenatmung sehr wichtig ist.

  1. Das Kinnband

Schlafen die Herren mit offenem Mund, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die „Nachtruhe“ von mehr oder weniger starken Schnarchgeräuschen begleitet wird, auf über 90 %. Abhilfe kann das Schnarch-Stopp-Kinnband liefern. In einer hohen Position wird der Unterkiefer stabilisiert. Dadurch wird mehr Platz in den Atemwegen geschaffen.

Gleichzeitig werden eine Reduzierung der Luftgeschwindigkeit sowie eine Verringerung der Vibration des weichen Gaumens erreicht. In Folge dessen kann es zu einer Minimierung des Schnarchens kommen. Bestenfalls kann das Schnarchen sogar ganz gestoppt werden.

Dieser positive Effekt beruht darauf, dass dieses Kinnband hilft, den Mund nicht zu öffnen, wodurch die Nasenatmung signifikant verbessert werden kann. Das Schnarch-Stopp Kinnband lässt sich einfach um Kinn und Hinterkopf anlegen und hält so ohne übermäßigen Druck den Mund während des Schlafens geschlossen.

  1. Das Anti-Schnarch-Mundstück

Dieses Hilfsmittel verhindert auch bei geöffnetem Mund die Mundatmung. Der Mann atmet stattdessen auf natürliche Weise durch die Nase, wodurch das Schnarchen in den meisten Fällen gestoppt wird.

In wesentlich kleinerer Form ähnelt es dem Mundschutz eines Boxers und wird zwischen den Lippen und Frontzähnen positioniert und am Oberkiefer fixiert. Dabei bleibt der Unterkiefer frei beweglich und behält seine natürliche Stellung. Männer, die vorwiegend mit offenem Mund schnarchen, werden mit diesem Anti-Schnarch-Mundstück positive Erfolge erzielen.

  1. Der Anti-Schnarch-Rucksack

In den meisten Fällen ist die Seitenlage die beste Alternative, um das Schnarchen zumindest zu reduzieren. Und genau diese Lage fördert der Anti-Schnarch-Rucksack, der am Rücken gepolstert ist und damit das Liegen auf dem Rücken erschwert. Besonders für schnarchende Rückenschläfer kann dieses Hilfsmittel eine adäquate Hilfe gegen das Schnarchen darstellen.

Die meisten Männer gewöhnen sich bereits nach nur wenigen Wochen an die Seitenlage. Diese Gewöhnung kann sogar dazu führen, dass die Männer auch ohne diesen Rucksack automatisch auf der Seite geschlafen werden.

  1. Die Schnarchspange

Dieses Hilfsmittel gegen das lästige Schnarchen ähnelt der Plastikspange, wie sie von Sportlern häufig als Mundschutz getragen wird. Die Funktion der Schnarchspange liegt in der Öffnung der Atemwege, weil verhindert wird, dass Unterkiefer und Zunge im Schlaf nach hinten fallen.

Dabei kommt es allerdings zu einer unnatürlichen Position des Unterkiefers. Die Folge können Zahnschmerzen, Kieferschmerzen und andere Beschwerden sein. Auf die ausführliche Beratung eines HNO- und Zahnarztes sollte auf gar keinen Fall verzichtet werden.

  1. Die Atemmaske

Damit sich die Atemwege im Schlaf nicht verschließen, wird von der Atemmaske Druckluft in die Nase geblasen. Diese Lösung ist recht extrem und verlangt von den Männern, dass Sie in der Nacht eine große Gesichtsmaske tragen.

Zudem steht direkt neben dem Bett ein Atemgerät, dessen Lautstärke sehr gewöhnungsbedürftig ist. In der Regel wird diese Variante bei einer akuten Schlafapnoe angewendet.

  1. Der Atemtrainer

Atemtraining ist ein probates Mittel gegen das Schnarchen. Genau wie Spitzensportler können auch Schnarcher Ihre Atmung trainieren. Dieser Atemtrainer unterstützt diese Maßnahme.

Das Training erfolgt durch Ein- und Ausatmen in den Atemtrainer, wobei der Atemwiderstand höher als normal ist. So kommt es zu einer Stärkung der Atemmuskulatur.

Die gestärkte Atemmuskulatur kann sich positiv auswirken, damit das Schnarchen durch eine ausgeglichenere Atmung abgeschwächt oder sogar unterbunden wird. Sehr verlässlich sind Anbieter, die mit Universitäten und Schlafforschern zusammenarbeiten.

  1. Bayrisches Löwenöl als die etwas andere Alternative

Dieses Hausmittel soll mit seiner straffenden Wirkung auf das weiche Gaumengewebe einen positiven Effekt gegen das Schnarchen besitzen. Das Gaumengewebe, so die These, flattert weniger während des Atmens, die Atemwege sind freier. Diese Faktoren sollen das Schnarchen mildern oder sogar ganz beheben.

Die Anwendung besteht darin, dass die Herren vor dem Schlafen mit dem Öl gurgeln, damit sich das Öl im Gaumen und im Rachen gut verteilt. Es riecht sehr gut und erfrischt den Atem. Mit einer „30 Tage Geld zurück Garantie“ wird der Erfolg garantiert.

  1. Rachenspray als weitere Alternative gegen Schnarchen

In der Wirkung ist dieser Spray mit dem bayrischen Löwenöl zu vergleichen. Auch hier ist die straffende Wirkung auf das weiche Gaumengewebe die Basis für eine Milderung oder Behebung des Schnarchens, weil das Gaumensegel und Zäpfchen weniger flattern. Anzumerken ist, dass bei extremer Mundatmung die positive Wirkung nicht in vollem Umfang eintritt.

In Kombination mit einem Nasenpflaster oder Kinnband ist jedoch ein vergleichbarer Erfolg durchaus möglich.

  1. Schnarchen in Folge einer Erkältung; Nasenspray kann helfen

Nasenspray sorgt dafür, dass die verstopfte Nase wieder freier wird, wodurch die automatisch einsetzende Mundatmung wieder durch die natürliche Nasenatmung abgelöst wird.

Wer öfters mit einer Erkältung zu kämpfen hat und dann (stärker) schnarcht, sollte für den Akutfall ein Nasenspray zu Hause haben. So können die Nächte die erforderliche Erholung bieten, was insgesamt die Genesung fördert. Sehr bewährt hat sich die Kombination von Nasenspray mit dem Anti-Schnarch-Rucksack, weil die Seitenlage die Nasenatmung zusätzlich unterstützt.

  1. Der Akupressurring

Hier sind zwei Aktivatoren eingebaut, die auf zwei Akupressurpunkte der Nasen- und Rachenregion drücken. So entsteht ein beidseitig geringer Druck auf die zwei Meridianlinien. Diese Anwendung gehört in den Bereich der „ganzheitlichen Ansätze“.

  1. Die Protrusionsschiene

Die Protrusionsschiene verschiebt den Unterkiefer nach vorne (Protrusion), wodurch das Gewebe von Unterkiefer und Rachen sowie die Zungenmuskulatur eine leichte Spannung erfahren.

Im hinteren Rachenbereich weiten sich die Atemwege und die Atemluft kann wesentlich besser ein- und ausströmen. In dem meisten Fällen handelt es sich um jeweils eine Schiene für den Ober- und Unterkiefer. In Position gehalten werden sie über die Zahnreihen.

  1. Das Anti-Schnarch-Kissen

Ein gutes Kissen ist immer wichtig, damit die nächtliche Ruhe mit einem erholsamen Schlaf und einer gesundheitlichen Regenerationsphase verbunden ist. Umso mehr gilt diese These für Schnarcher.

Das Kissen kann die Atmung positiv wie negativ beeinflussen. Das bekannteste Anti-Schnarch-Kissen ist für Seitenschläfer oder solche, die sich diese Position aneignen möchten. Es ist in den meisten Ausführungen höhenverstellbar, womit es sich der individuellen Ergonomie anpassen lässt.

Fazit: Wenn die Betroffenen bereit sind, mit Geduld das für Sie richtige Mittel gegen das Schnarchen zu finden und gleichzeitig Ihren Lebensstil zu ändern, kann das Schnarchen mindestens minimiert, wenn nicht sogar beseitigt werden. Die eigene Gesundheit und die Nerven der Person, die unter dem Schnarchen Nacht für Nacht leidet, werden es danken.

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