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Anti-Schnarch-Produkte

Die Auswahl an Anti-Schnarch-Produkten ist groß

Wer schon extrem müde ist und sich ins Bett legen will, der hat mit Sicherheit keine große Freude, wenn der Bettnachbar bereits tief und fest schläft und zudem auch noch laut schnarcht. Schnarchen führt immer wieder zu Streitigkeiten innerhalb einer Beziehung, belastet den gesunden und notwendigen Schlaf der Betroffenen und kann unter Umständen zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen.

Rund 30 Prozent aller Erwachsenen schnarchen. Die Ursache? Der Weichgaumen verengt die Atemwege. Das heißt, der Weichgaumen flattert im Zuge der Atemströmung. Somit kommt es zu Vibrationen, die als Schnarchgeräusche wahrgenommen werden. Doch weshalb kommt es überhaupt zu einer derartigen Verengung?

In der Regel entsteht diese Verengung aufgrund des zurückfallenden Zungengrundes und Unterkiefers. Zahlreiche Faktoren fördern das Absinken – so etwa das Schlafen auf dem Rücken. Hier rutschen Zunge und Kiefer auf natürliche Weise zurück und engen in weiterer Folge die Atemwege ein. Besteht zudem ein schlaffer Weichgaumen, ist das Schnarchen vorprogrammiert. Ruhige Nächte? Fehlanzeige!

Doch welche Möglichkeiten gibt es dem Schnarchen erfolgreich zu begegnen? Die Auswahl an Anti-Schnarch-Produkten ist schier endlos groß und das beste Mittel der Wahl zu finden, ist daher umso schwerer. Wir haben für Sie die meisten Anti-Schnarch-Produkte untersucht, bewertet und hier zusammengestellt.

Welche Hilfsmittel schaffen Abhilfe & mehr Ruhe in der Nacht?

Das Anti-Schnarch-Kissen

Ein gutes Kissen ist immer wichtig, damit die nächtliche Ruhe mit einem erholsamen Schlaf und einer gesundheitlichen Regenerationsphase verbunden ist. Umso mehr gilt diese These für Schnarcher.

Das Kissen kann die Atmung positiv wie negativ beeinflussen. Das bekannteste Anti-Schnarch-Kissen ist für Seitenschläfer oder solche, die sich diese Position aneignen möchten. Es ist in manchen Ausführungen höhenverstellbar, womit es sich der individuellen Ergonomie anpassen lässt.

Mit dem Anti-Schnarch-Kissen kann die Rückenlage auf simple Art und Weise vermieden werden. Bei dem Kissen handelt es sich um eine Art Seitenschläfer-Kissen und besteht aus Memory Foam, einem speziellen Stoff aus sogenannten Formgedächtnis-Polymeren. Dieses künstliche Material reagiert auf Druck und Körperwärme und kann so die Kopfform des Schlafenden speichern. Bei dem Anti-Schnarch-Kissen befinden sich zusätzlich auf beiden Seiten Aussparungen für die Ohren und in der Kissenmitte eine Erhebung, die verhindert, dass sich der Schlafende auf den Rücken drehen kann und stattdessen entweder auf der linken oder rechten Seite schläft.

Memory Schaum gilt als beliebtes Mittel für Anti-Schnarch-Kissen

In der Seitenlage kann es meist erst gar nicht zum Zurückrutschen des Zungengrundes kommen. Eine Hals- und auch Stirnstütze helfen zudem dabei, dass die Wirbelsäule in der anatomisch korrekten Position verbleibt. Das Kissen hilft somit auf einfache Art das Schnarchen zu verhindern, sofern die Ursache hierfür im Zurückfallen des Zungengrundes liegt.

Es gibt es bereits weiterentwickelte Kissenmodelle, die technologische Komponenten besitzen. In den modernen Kissen sind ein Mikrofon und verschiedene Luftpolster integriert. Nimmt das Mikrofon Schnarchgeräusche wahr, werden die Luftkissen aufgepumpt, sodass der Kopf in die Seitenlage gedreht wird. Ein Nachteil dieser Kissen besteht darin, dass Betroffene mit einem leichten Schlaf durch das Aufpumpen geweckt werden können.

Der Anti-Schnarch-Ring bzw. Anti-Schnarch-Akupressurring

Anti-Schnarch-Ringe, die auch als sogenannte Anti-Schnarch-Akupressurringe bezeichnet werden, gelten – gemäß diversen Studien – als wahres Wundermittel. Doch wie viel Wunder steckt tatsächlich in dem Schnarchring? Betroffene sind, berücksichtigt man die gesamten Erfahrungsberichte, weniger begeistert.

Der Schnarchring wird während des Schlafs um den kleinen Finger getragen und soll für erholsamere und ruhigere Nächte sorgen. Der Grund? In der Innenseite des Anti-Schnarch-Akupressurrings befindet sich eine kleine Beule, die – wie etwa auch bei der Akupressur – durch den gezielten Druck auf zwei bestimmte Punkte, innen und außen am Finger, das Schnarchen unterbinden soll. Hierfür ist es nur notwendig den Ring zu Beginn der Nachtruhe anzulegen und etwas zu drücken, damit die Akupressurpunkte angeregt werden.

Was sagen die bisherigen Käufer des Schnarchrings?

Folgt man den Ergebnissen der Aspen Clinic Research-Studie, so scheint der Schnarchring tatsächlich zu helfen: 85 Prozent der Testpersonen, die im Zuge der Studie den Schnarchring ausprobiert haben, sprachen von einem besseren Schlaf. Mit dem Ring schnarchten 17 von 20 Personen weitaus weniger und zudem auch wesentlich leiser.

Befasst man sich aber mit den Erfahrungsberichten der Käufer, so decken sich diese Berichte keinesfalls mit den Studienergebnissen. Auch wenn es einige Käufer gibt, die sehr wohl begeistert sind, so ist die Mehrheit der Nutzer der Ansicht, der Anti-Schnarch-Ring sorge für keine wesentliche Verbesserung der Situation.

Es muss jedoch ergänzt werden, dass die Akupressurpunkte bei falscher Anwendung des Rings, wenn der Ring bsp. zu weit oben getragen wird, nicht berührt werden und der Ring nicht richtig funktionieren kann. Auch Übergewicht und Alkoholkonsum können die Wirkung negativ beeinflussen.

Die Anti-Schnarch-Spange

Der Schweizer Arthur Wyss hat eine sogenannte Anti-Schnarch-Spange erfunden, welche in der Nacht direkt in den Mund des Betroffenen eingesetzt wird. Es handelt sich um einen dünnen mit Silikon umwickelten, medizinischen Draht, der an einer Stelle eine Wölbung besitzt. Durch diese Erhöhung wird das Gaumensegel bzw. das Halszäpfchen stabilisiert. Das funktioniert, indem die Erhöhung beim Einsetzen hinter das Halszäpfchen geschoben wird, wodurch ein Flattern desselben nicht mehr möglich ist. Genau diese Vibrationen des verlängerten Gaumensegels sind es nämlich, die sonst am Ende für die unangenehmen Schnarchgeräusche verantwortlich sind.

Heute wird die Anti-Schnarch-Spange schon von zahlreichen HNO-Ärzten empfohlen, da sie u. a. im Vergleich zur CPAP-Therapie wesentlicher einfacher und kostengünstiger ist. Die Kosten hierfür werden jedoch bisher von den meisten deutschen Krankenkassen nicht übernommen, da der Draht, zwar laut Schweizerischen Heilmittelinstitut ein Medizinalgerät ist, sich aber nicht auf der Liste der Krankenpflege-Leistungsverordnung befindet. Hierfür fehlen Studienergebnisse, welche den Erfolg der Therapie belegen.

Wie hilfreich sind Bandagen oder Anti-Schnarch-Rucksäcke?

Wer schnarcht, sollte darauf achten, dass er nicht auf dem Rücken, sondern möglichst auf der Seite schläft. Dabei kann eine sogenannte Positionstherapie helfen. Hierfür gibt es diverse Produkte, die verhindern sollen, dass sich der Betroffene auf den Rücken dreht. Denn genau in jener Position ist das Risiko zu schnarchen am größten. Das liegt an der Schwerkraft, die dafür sorgt, dass der Zungengrund absinkt und Richtung Rachen fällt. In der Bauch- oder Seitenlage ist das nicht möglich.

Genau deshalb entscheiden sich viele Betroffene für Schnarchwesten, Anti-Schnarch-Rucksäcke oder mitunter auch für Schnarchbandagen. Dabei orientieren sich die Produkte am sogenannten „Prinzessin auf der Erbse“-Prinzip – wer auf dem Rücken liegt, schläft in weiterer Folge unbequem, sodass der Schlafende in der Bauch- oder Seitenlage bleibt.

Und genau die Seitenlage fördert der Anti-Schnarch-Rucksack, der am Rücken gepolstert ist und damit das Liegen auf dem Rücken erschwert. Besonders für schnarchende Rückenschläfer kann dieses Hilfsmittel eine adäquate Hilfe gegen das Schnarchen darstellen.

Wie man die Schlafposition manipulieren kann

Mittels Anti-Rückenlage-Produkte kann die Position im Schlaf gezielt manipuliert werden. Entscheidet Sie sich für eine Weste, Bandage oder einen Rucksack, sollten diese für mehrere Monate verwendet werden, sodass sich das Gehirn an die neue Position beim Schlafen ausreichend gewöhnt. Mit der Zeit besteht die Möglichkeit, dass die Produkte unnötig werden, weil sich der Schlafende gar nicht mehr auf den Rücken dreht. Die meisten Betroffenen gewöhnen sich bereits nach nur wenigen Wochen an die Seitenlage.

Die Positionstherapie ist auch dann empfehlenswert, wenn es sich um ein krankhaftes Schnarchen, also die obstruktive Schlafapnoe, handelt. Denn auch in diesem Fall sorgt der zurücksinkende Zungengrund für das Schnarchgeräusch. – Geraten Betroffene erst gar nicht in die Position, in welcher der Zungengrund absinkt, können sie keine Schnarchgeräusche von sich geben.

Was ist bei der Anwendung des Anti-Schnarch-Rucksacks zu beachten?

Wer sich für den Rucksack entscheidet, der sollte diesen ganz stramm am Körper tragen, sodass dieser nicht verrutschen kann. Der Anti-Schnarch-Rucksack kann jeder Person empfohlen werden, die ausschließlich dann schnarcht, wenn sie sich in der Rückenposition befindet.

Natürlich ist der Rucksack kein Allheilmittel gegen das Schnarchen. Zu beachten ist, dass eine Positionstherapie nur hilft, wenn das Schnarchen durch den herabsinkenden Zungengrund ausgelöst wird. Wer etwa auch dann schnarcht, obwohl er auf der Seite liegt, sollte sich gegen den Kauf entscheiden. In diesem Fall sollte auf andere Produkte zurückgegriffen werden, die wirken, wenn Betroffene selbst in seitlicher Position schnarchen.

Anti-Schnarch-Implantate bzw. Zungenschrittmacher

Eine medizinisch innovative Alternative zur Behandlung der gesundheitlich nicht zu unterschätzenden Schlafapnoe ist ein Zungenschrittmacher. Dieser stimuliert selektiv die oberen Atemwege, welche infolge der Atmungsstörung auf Dauer so stark beeinträchtigt werden, dass es aufgrund von Sauerstoffmangel zu gefährlichen Atemaussetzern während des Schlafs kommt.

Um Atemaussetzer zu verhindern, arbeitet das Zungenimplantat mit einer Stimulationselektrode, die auf einem Nerv unter der Zunge platziert wird. Dieser Hirnnerv, medizinisch als Nervus hypoglossus bezeichnet, ist als motorischer Nerv für die Versorgung der Zunge durch Reizübertragung verantwortlich.

Neben der Stimulationselektrode arbeitet der Zungenschrittmacher zusätzlich mit einem Atemsensor, der die Atemfrequenz des Schlafenden misst. Alle drei Komponenten

  • Neurostimulator
  • Elektrode
  • und Atemsensor

sind durch Kabel miteinander verbunden.

Wie funktioniert der Zungenschrittmacher?

Die angebrachte Elektrode übernimmt bei der Einatmung die Aufgabe der Stimulation und aktiviert die Zungenmuskeln durch an die Zunge elektrisch ausgesandte Impulse. Der Zunge ist es somit nicht mehr möglich, in den Rachen zurückzufallen. Weil die Atemwege in dieser Form freigehalten werden, kann der Schlaf ununterbrochen erfolgen.

Der gesamte Vorgang spielt sich unter der Haut ab, da der Zungenschrittmacher mit seinen Bestandteilen in einer Operation unter Vollnarkose eingesetzt wird. Der Neurostimulator, von dem die jeweiligen Kabel ausgehen, befindet sich unterhalb des Schlüsselbeins. Das Gerät schaltet der Betroffene am Abend über eine Fernbedienung an und morgens wieder aus.

Dank dieser Technik sind weder ein störendes Schnarchen in der Nacht noch durch die Atmungsstörungen möglichen Risiken, etwa das erhöhte Risiko eines Herzinfarktes, Depressionen oder eine lebensgefährliche Sauerstoffunterversorgung zu erwarten.

Ob der unter Schlafstörungen Leidende wirklich einen Zungenschrittmacher braucht, kann in einem Schlaflabor festgestellt werden, wo der Mechanismus der Atemmuskeln auf seine Fehlerhaftigkeit überprüft wird. Diese Untersuchung erfolgt endoskopisch.

Anti-Schnarch-Ohrstöpsel als effektiver Gehörschutz

Anti-Schnarch-Ohrstöpsel leisten schnell eine erste Hilfe gegen die Geräusche des schnarchenden Bettnachbarn. Viele Hersteller reagieren auf die individuellen Anpassungserfordernisse und bieten eine Reihe effektiver Gehörschützer an, die für eine ausreichende Dämpfung während des Schlafs sorgen können.

Ob eine nur mittlere Dämmung ausreicht, um das Schnarchen des Bettnachbarn ignorieren zu können, oder doch eine sehr starke Schallreduzierung für den im Schlaf gestörten Partner notwendig ist, bedarf eines individuellen Erprobens der unterschiedlichen Antischnarch-Ohrstöpsel.

Ohrstöpsel beheben zwar nicht die Ursachen des Schnarchens, kann aber als Mittel gegen die unbeliebte Lautstärke helfen

Verschiedene Dämmungen bei unterschiedlich starken Schnarchern

Ein Gehörschutz mit mittlerer Dämmung ist aus weichem Material und hat einen integrierten Filter, der einen kompletten Ohrverschluss verhindert. Weiche Lamellen können für eine exakte Anpassung an das Ohr sorgen, ohne dass ein unangenehmes Druckgefühl entsteht.

Ohrstöpsel mit einer sehr starken Schallreduzierung dämmen auch die tiefen Tonlagen. Sie bestehen häufig aus sehr weichem Schaumstoff in taillierter Form, die sich der nach hinten schmal zulaufenden Form des Gehörgangs perfekt anpasst.

Beim Material handelt es sich nicht immer um Schaumstoff. Auch Silikon leistet bei der Dämmung von besonders hohen Tönen gute Arbeit. Sie sitzen für gewöhnlich nicht tief im Gehörgang und leisten damit eine mittlere Schallreduzierung. Wachs ist dagegen kein Material, das hierbei zu empfehlen ist.

Anti-Schnarch-Armband bzw. Anti-Schnarch-Halsband

Neben technisch versierten Produkten, wie den Anti-Schnarch-Apps, gibt es das Anti-Schnarch-Arm- oder Halsband, das für ruhige Nächte sorgen soll. Beide werden mit einer dazugehörigen App kombiniert angewendet. Und der Bettnachbar muss Mitarbeit leisten.

Über die App werden die Schnarchgeräusche registriert und an das Anti-Schnarch-Armband gesendet, welches daraufhin anfängt zu vibrieren. Diese Stimulation soll den Bettnachbarn dazu bewegen den nächtlichen Ruhestörer sanft anzustupsen, um auf diese Weise sein Schnarchen zu unterbinden. Allerdings wird damit der Schlaf nicht wirklich verbessert, weil die jeweilige App des Smartphones auf alle Außengeräusche reagiert und damit ständig Impulse auslöst, die den Schnarchenden und auch den Bettnachbarn womöglich wachhalten. Zudem funktioniert das kombinatorische Miteinander nur, wenn der Schlafende auf dem Rücken liegt und aufgrund dessen die Schnarchgeräusche auslöst.

Aktivitätstracker der Marke Fitbit

Auch das Anti-Schnarch-Halsband arbeitet mit Vibrationen, die von einem Gerät ausgelöst werden. Die physische Nähe des Halsbandes zum Hirnnerv Glossopharyngeus löst eine direkte Reizleitung zum Gehirn aus. Das Schnarchen kann so gestoppt werden. Doch auch hier mag der Halskragen nicht für jeden angenehm sein, selbst wenn es sich um einen weichen Stoff handelt. Das Gefühl einen Fremdkörper um den Hals zu tragen, ist nicht jedermanns Sache.

Das Anti-Schnarch-Kinnband bzw. die Anti-Schnarch-Maske

Schläft man mit offenem Mund, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die „Nachtruhe“ von mehr oder weniger starken Schnarchgeräuschen begleitet wird, auf über 90 %. Abhilfe kann das Schnarch-Stopp-Kinnband liefern.

Die Grundidee dieser Maske, die gegen das Schnarchen helfen soll, besteht darin, den Kiefer in angenehmer Weise zu umfassen, sodass der Mund beim Schlafen geschlossen bleibt. Durch diesen Effekt kann die Nasenatmung signifikant verbessert werden.

Das Schnarch-Stopp Kinnband lässt sich einfach um Kinn und Hinterkopf anlegen und hält so ohne übermäßigen Druck den Mund während des Schlafens geschlossen.

Der Unterkiefer bleibt ähnlich wie bei dem Einsatz einer Anti-Schnarch-Schiene in der vorderen Stellung. Sowohl die Zunge als auch das Gaumenzäpfchen können nicht mehr zu tief in den Hals fallen. Gleichzeitig werden eine Reduzierung der Luftgeschwindigkeit sowie eine Verringerung der Vibration des weichen Gaumens erreicht.

In Folge dessen kann es zu einer Minimierung des Schnarchens kommen. Bestenfalls kann das Schnarchen sogar ganz gestoppt werden.

Nicht jeder Patient ist für eine Antischnarch-Maske geeignet. Für Menschen, die mit offenem Mund schlafen, ist die Maske ungeeignet. Dies gilt vor allem, wenn der Schlafende angeschwollene Nasenschleimhäute hat und nicht gut durch die Nase atmen kann. In der Nacht atmet er dann automatisch durch den Mund, um eine ausreichende Sauerstoffzufuhr zu gewährleisten. Eine Anti-Schnarch-Maske würde durch das Verschließen des Mundes eine ausreichende Zufuhr des Sauerstoffs verhindern. Der Betroffene könnte weder durch den Mund noch durch die Nase atmen.

Vor dem Kauf einer Maske sollte daher eine ärztliche Abklärung getroffen werden. Gibt es in dieser Hinsicht grünes Licht, steht der Käufer vor der Qual der Wahl. Auf dem Markt sind viele verschiedene Modelle erhältlich. Wer eine gewöhnliche Schlafmaske vorzieht, sollte diese vorher ausprobieren. Einen Fremdkörper mitten im Gesicht zu tragen, ist gewöhnungsbedürftig.

Naturheilkundliche Methoden

Auch die Naturmedizin lässt Menschen, die unter Atmungsstörungen leiden, nicht im Stich. Anti-Schnarch-Globuli zählen hier zu den homöopathischen Mitteln, welche passend auf die jeweiligen Leitsymptome angewendet werden können.

Anti-Schnarch-Globuli

Beim Einsatz homöopathischer Mittel sollten zunächst mögliche Ursachen abgeklärt sein, wie z. B.

  • Schnarchen aufgrund von Nasennebenhöhlenentzündung
  • Schlafunterbrechungen durch lautes Schnarchen
  • Schlafapnoe
  • Schnarchen aufgrund vergrößerter Mandeln

Was hilft gegen welche Ursache?

  • Kalium Sulfuricum besteht aus dem Kaliumsalz der Schwefelsäure. Der wasserlösliche Stoff hilft bei Nasennebenhöhlenentzündungen, die ein Einatmen durch die Nase verhindern und Mundschnarchen verursachen.
Auf dem Bild zu erkennen sind Globuli (Naturheilmittel) gegen das Schnarchen
  • Opium wird aus der Blütenpflanze Schlafmohn gewonnen. Der aus den unreifen Samenkapseln stammende Milchsaft entfaltet im Verlauf des Trocknungsprozesses seine heilende Wirkung. Als homöopathisches Mittel eingesetzt, hilft es nicht nur gegen das Schnarchen, sondern auch gegen Unterbrechungen des Schlafes aus anderen Gründen, z. B. wegen Angstzuständen oder Albträumen. Allerdings ist bei Opium Vorsicht geboten. Die Anwendung und Dosierung sollte immer mit einem fachkundigen Arzt, der sich auch auf dem Gebiet der Homöopathie auskennt, abgeklärt werden.
  • Grindelia Robusta ist eine Pflanze, die ihre Wurzeln in Nordamerika hat. Vorwiegend wird ihre heilende Wirkung in der Lungenheilkunde eingesetzt. Bei Atmungsstörungen kann dieses homöopathische Mittel gegen das Schnarchen angewendet werden.
  • Lachesis besteht aus einem Sekret, welches nicht etwa einer Pflanze entstammt, sondern der Buschmeisterschlange, die in Mittel- und Südamerika ihre Heimat hat. Lachesis wird aus dem Gift dieser Schlange hergestellt. Die Wirkung liegt im Abschwellen von Mandeln und Rachenschleimhaut.

Anti-Schnarch-Pflanze

Auch bestimmte Pflanzen können die Ursachen für Schnarchen verhindern

Bei der Anti-Schnarch-Pflanze handelt es sich nicht um einen Scherz, sondern um die Ananaspflanze Bromelia, die ihr zuhause in den Wäldern von Uruguay hat.

Im Gegensatz zu anderen Pflanzenarten produziert sie in der Nacht Sauerstoff und sondert das Enzym Bromelain ab. Weil es entzündungshemmend wirkt, wird die Verbindung in der Medizin bei akuten oder chronischen Entzündungen eingesetzt.

Als Anti-Schnarch-Mittel soll es helfen, die Atemwege wieder zu befreien. Liegt die Ursache für das Schnarchen in einer Entzündung, kann die Anti-Schnarch-Pflanze somit vielleicht helfen. Doch sind Symptome, die auf einer Fehlerhaftigkeit physischer Mechanismen wie einem erschlafften Gaumensegel beruhen, damit nicht zu lösen.

Die Wirkung der Pflanze kann das Zurückfallen des Kiefers und der Zunge während des Schlafes nicht verhindern – die häufigste Ursache des Schnarchens.

Die Anti-Schnarch-Pflanze kann demnach nur beschränkt helfen, soweit es sich um entzündliche Prozesse wie eine Entzündung der Nasennebenhöhlen handelt.

Akupunktur gegen das Schnarchen

Die Akupunktur entstammt der traditionellen chinesischen Medizin. Als Behandlungsmethode wird sie auch bei Atmungsstörungen, die Schnarchen verursachen, eingesetzt. Die therapeutische Wirkung erfolgt durch Nadelstiche an spezifischen Punkten des Körpers, die Energiepunkte genannt werden.

Energiepunkte unterliegen einem Energiefluss. Wenn dieser unterbrochen wird, können u. a. Probleme bei der Atmung entstehen. Die Anti-Schnarch-Akupunktur ähnelt der Akupressur, die mit Druckausübung am Körper arbeitet.

Für das Schnarchen relevant ist der Meisterpunkt 17 am Körper des Betroffenen. Dieser Punkt steht in direkter Verbindung mit der Funktionstüchtigkeit der Atmungsorgane und befindet sich in der Nähe des Schlüsselbeins. In den Energiepunkt können entweder eine oder mehrere Nadeln eingesetzt werden. Letztlich kommt es bei der Anzahl der feinen Nadeln auf den Schweregrad des Schnarchens an. Um dem Schnarchen Herr zu werden, soll der Patient etwa zehn Akupunktursitzungen durchführen lassen. Während der Behandlung liegt der Patient für ca. 20 bis 30 Minuten ruhig auf dem Rücken. Nach der Liegezeit werden die Nadeln wieder entfernt.

Hilft eine Akupunkturbehandlung gegen das Schnarchen

Die versprochene heilende Wirkung durch Akupunktur ist umstritten. Eine wissenschaftlich eindeutige Beweisführung dafür gibt es nicht. Bisher wird die chinesische traditionelle Methode überwiegend im Rücken- und Kniebereich oder bei Migräne angewendet. Wer unter chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule oder einer Arthrose des Kniegelenks leidet, bekommt zudem die Behandlung mit den heilenden Nadeln von der Krankenkasse bezahlt. Dagegen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine vorliegende Atmungsstörung nicht.

Im Gegensatz zu der Anti-Schnarch-Akupunktur gibt es günstigere Alternativen, die als erste Hilfe Maßnahme zuerst in Betracht kommen.

Auch Akupunktur gilt als beliebtes Anti-Schnarch-Mittel

Anti-Schnarch-Creme

Maßnahmen gegen das störende Schnarchen müssen nicht mit viel Aufwand verbunden sein. Neben der speziellen Anfertigung einer Schnarchschiene können auch ganz einfache Mittel eine Wirkung erzielen.

Nicht nur ein Nasenpflaster kann eine effektive Wirkung entfalten, sondern auch eine Anti-Schnarch-Creme. Dabei verspricht das Naturprodukt eine Besserung der Schnarchgeräusche innerhalb von nur vierzehn Tagen. Die Creme besteht hauptsächlich aus der Ringelblume, deren Pflanzenteile in der Naturheilkunde in Form von Teeaufgüssen oder Salben verarbeitet werden.

Ähnlich wie Anti-Schnarch-Tropfen verhindert die Anti-Schnarch-Creme bis zu acht Stunden das Austrocknen der Nasen- und Rachenschleimhäute. Auf diese Weise können die Schnarchgeräusche effektiv reduziert werden. Die Hersteller haben auf ätherische Öle verzichtet, was auch geruchsfreies Schlafen garantiert. Auch ist die Creme frei von Farb- und Konservierungsstoffen.

Bei der Anwendung sind nicht viele Handgriffe erforderlich. Vor dem Schlafengehen lässt sich die Anti-Schnarch-Creme mit dem Finger oder einem Wattestäbchen schnell in die Nasenöffnungen reiben.

Die Wirkung ätherischer Öle

Ein Anti-Schnarch-Spray mag ebenso eine effektive Wirkung erzielen. Allerdings entfaltet das Mittel die heilende Wirkung gerade aufgrund der Zusammensetzung diverser ätherischer Öle. Sie sollen helfen, den Weichgaumen während der Schlafphase temporär zu straffen.

Denn besonders der Bereich des Gaumens ist bei 80 % der schnarchenden Bevölkerung das Problem. Das kann auf einer genetischen Veranlagung beruhen oder am Älterwerden liegen.

Ob Tropfen, Spray oder Creme gegen das Schnarchen – die genannten Produkte haben keine Nebenwirkungen und werden aus diesem Grunde bei ihren Anwendern besonders geschätzt.

Vor der Anwendung wäre eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Denn handelt es sich nicht um primäres Schnarchen, blieben die erwähnten Mittel wirkungslos.

Neue Anti-Schnarch-Therapie mit Laser

Bei der neuen Anti-Schnarch-Therapie handelt es sich um eine Laserbehandlung des Gewebes im Bereich des weichen Gaumens und Zäpfchens. Dabei wird das Gewebe mit über 3000 Energieimpulsen gestrafft, wobei sich bei dem Prozess auch der Rachenraum weitet, mit der Folge, dass Atmungsstörungen in Form von Schnarchen und Atemaussetzern verringert oder sogar gänzlich verhindert werden. In nur drei Sitzungen kann sich der gewünschte Erfolg einstellen. Die Behandlung mit dem feinen Laser dauert jeweils 20 bis 30 Minuten.

Konkret erfolgt die Therapie durch den Einsatz von dem in der Zahnmedizin verbreiteten Erbium-YAG-Laser, der aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften besonders sanft und schmerzfrei angewendet werden kann. Für das Gewebe heißt das weniger Belastung und schnellere Heilung.

Eine wissenschaftliche Langzeitstudie über die Dauer der Wirkung der Lasertherapie gibt es bisher jedoch nicht. Auch muss der Patient die Kosten einer Behandlung selbst tragen.

Übersicht aller Anti-Schnarch-Produkte

Vorteile der Laserbehandlung

  • kein invasiver Eingriff
  • schmerzfrei
  • ca. 75 % Erfolgsrate
  • einfache Anwendung durch den Zahnarzt
  • keine Beeinträchtigung der Stimmbänder und Schluckmuskulatur

 

Nachteile der Laserbehandlung

  • Kosten trägt der Patient selbst (ca. 1800 Euro)
  • Übergewichtigen Menschen ist von der Behandlung abzuraten.
  • Nur wenige Ärzte bieten bisher eine Anti-Schnarch-Lasertherapie in Deutschland an.

Wie funktionieren Anti-Schnarch-Apps?

Es gibt für alles eine App – auch gegen das Schnarchen.

Mit einer Anti-Schnarch-App kann der nächtliche Ruhestörer ein „Schnarchprotokoll” führen, mit dem er festhalten kann, wie stark das Schnarchen in der Nacht war. Vielleicht lässt sich dies aber auch anhand der morgendlichen Gereiztheit des Bettnachbarn ablesen. Mit der Anti-Schnarch-App lassen sich zudem die ersten Anzeichen einer gesundheitlichen Gefährdung erkennen, wenn es sich bei der Ursache für das Schnarchen um eine Schlafapnoe handelt. Die App zeichnet nämlich die Atempausen während des Schlafes auf.

Die Erfinder haben sich intelligente Lösungen einfallen lassen, um das lästige Schnarchen im Keim zu ersticken:

Eine Anwendung arbeitet gegen das Schnarchen, indem das Summen einer Mücke abgespielt wird, sobald der Schlafende ein röhrendes Geräusch von sich gibt. Als Reaktion führt der Schnarchende eine Bewegung durch, die das Tiergeräusch stoppt. Doch das Schnarchen lässt sich nicht nur durch Schalleinwirkung im Ohr kontrollieren.

Anti-Schnarch-Apps zeichnen die Schlafunterbrechungen und Atemaussetzer auf. Letzteres ist enorm wichtig, um eine gesundheitliche Gefährdung feststellen zu können. Die Anwendungen besitzen eine ausgeklügelte Software, die die Charakteristika der Schlafapnoe erkennen kann. Allerdings sollten die Ergebnisse der App nicht die Diagnose eines Arztes ersetzen.

Die Apps eignen sich zudem dafür, um eine Verbesserung festzustellen. Nimmt der Betroffene ein Anti-Schnarch-Produkt und möchte dieses auf seine Wirksamkeit überprüfen, kann er das anhand einer von der App erstellten Schlafstatistik feststellen. Diese Auswertungen lassen auch Rückschlüsse darauf zu, welche Ausmaße das nächtliche Schnarchen auf Dauer annehmen kann.

Die Aufzeichnung der Schnarchgeräusche erfolgt über das Mikrophon des jeweiligen Smartphones. Gequälte Bettnachbarn dürfte der technische Fortschritt in diesem Bereich freuen. Denn in naher Zukunft wird es immer leistungsfähigere Smartphones geben, die mit besseren Mikrophonen und komplexeren Programmen arbeiten. Die technische Entwicklung könnte eines Tages sogar tragbare Screening-Geräte in der Diagnostik obstruktiver Schlafapnoe ersetzen.

Wer jedoch erst einmal feststellen möchte, welche Tragweite das eigene Schnarchen in der Nacht hat, für den eignen sich die einfachen kostenlosen Apps, die im App-Store schnell zu finden sind. Sie zeichnen sämtliche Geräusche auf, die der Schlafende in der Nacht von sich gibt. Eine genauere Aufzeichnung der Dauer und Frequenz der Töne erfolgt bei diesen einfachen Anti-Schnarch-Apps nicht.

Für Android & iPhone gibt es eine ganze Reihe von Anti-Schnarch-Apps, die versuchen das Schnarchen zu tracken & dich bei Geräuschen zu wecken

Mittel gegen Schnarchen: Welche helfen und welche nicht?

Die Frage nach dem effektivsten Mittel gegen störende Schnarchgeräusche spukt vielen Betroffenen im Kopf herum. Nicht ohne Grund sind einfache Hausmittel und Ratschläge die erste Wahl bei der Bekämpfung der nächtlichen Ruhestörung. Sie sind kostengünstig und können durchaus positive Wirkungen zeigen.

Daneben bietet der Markt zahlreiche Produkte, die dem Schnarchen ein Ende setzen können. Wer unter Atmungsstörungen leidet, die mit Atemaussetzern während des Schlafes verbunden sind, kann mit der Kostenübernahme der Krankenkasse für eine Atemmaske rechnen. Das Hilfsmittel ist mit einem Schlauch verbunden, der Luft unter stetigem Überdruck in die Atemwege leitet, sodass diese geweitet werden. Allerdings wird das Tragen einer solchen Maske von dem Schlafenden oftmals als unangenehm empfunden.

Bei „normalem Schnarchen“ und „leichter“ Schlafapnoe sind die sogenannten Schnarchpflaster aus der Apotheke empfehlenswert. Wenn diese nicht den gewünschten Erfolg bringen, können sogenannte Anti-Schnarch-Produkte wie die Anti-Schnarch-Schiene, das Anti-Schnarch-Kissen, der Nasenclip oder der Nasenspreizer helfen. Auch mithilfe eines Anti-Schnarch-Rings kann das normale Schnarchen reduziert werden. Viele Betroffene haben mit diesen recht einfachen Hilfsmitteln bereits gute Erfahrungen gemacht.

Vor allem der Einsatz einer Anti-Schnarch-Schiene hat bei vielen Betroffenen zum Erfolg geführt. Diese kann beim Zahnarzt auch individuell angepasst werden. Verschiedene Modelle, die mit Zugkraft oder Druckkraft arbeiten, schieben beim Tragen den Unterkiefer nach vorne und verhindern auf diese Weise eine Verengung der Atemwege. Die Schiene ist angenehm zu tragen und stellt eine sanfte Alternative im Gegensatz zu einer Operation dar.

Eine Operation ist oftmals der letzte Weg, der beschritten werden sollte, wenn alle vorherigen Maßnahmen gescheitert sind oder von vornherein nicht in Betracht kommen, nachdem die Ursache in einem Schlaflabor festgestellt wurde.

Neben der operativen Verkleinerung des Gaumenzäpfchens oder dem Einsatz von Stents zur Stabilisierung des weichen Gaumens, stellt der Zungenschrittmacher eine weitere effektive Lösung dar. Hierbei wird die Zungenmuskulatur über eine Elektrode stimuliert, während eine Drucksonde die Atmung misst und kontrolliert. Dabei befindet sich der Zungenschrittmacher unterhalb des Schlüsselbeins. Auch für den Zungenschrittmacher gilt: Der Einsatz muss ein aus medizinischer Sicht notwendiger Eingriff sein.

 

Fazit: Wenn die Betroffenen bereit sind, mit Geduld das für Sie richtige Mittel gegen das Schnarchen zu finden und gleichzeitig Ihren Lebensstil zu ändern, kann das Schnarchen mindestens minimiert, wenn nicht sogar beseitigt werden. Die eigene Gesundheit und die Nerven der Person, die unter dem Schnarchen Nacht für Nacht leidet, werden es danken.

Weitere Anti-Schnarch-Hilfsmittel im Überblick

Die Protrusionsschiene

Die Protrusionsschiene verschiebt den Unterkiefer nach vorne (Protrusion), wodurch das Gewebe von Unterkiefer und Rachen sowie die Zungenmuskulatur eine leichte Spannung erfahren.

Im hinteren Rachenbereich weiten sich die Atemwege und die Atemluft kann wesentlich besser ein- und ausströmen. In dem meisten Fällen handelt es sich um jeweils eine Schiene für den Ober- und Unterkiefer. In Position gehalten werden sie über die Zahnreihen.

Die Atemmaske

Damit sich die Atemwege im Schlaf nicht verschließen, wird von einer  Atemmaske Druckluft in die Nase geblasen. Diese Lösung ist recht extrem und verlangt von den Betroffenen, dass Sie in der Nacht eine große Gesichtsmaske tragen. Diese ist an ein Beatmungsgerät angeschlossen.

Das Atemgerät steht direkt neben dem Bett, dessen Lautstärke auch sehr gewöhnungsbedürftig ist. Diese Variante wird in der Regel ausschließlich bei einer schweren Form des Schlafapnoe-Syndroms angewendet. Dazu bedarf es einer Untersuchung im Schlaflabor und einer eindeutigen Diagnose durch einen Facharzt.

Mehr zum Thema Schlafapnoe, deren Symptome und Risiken, erhalten Sie hier.

Der Atemtrainer

Atemtraining ist ein probates Mittel gegen das Schnarchen. Genau wie Spitzensportler können Schnarcher ihre Atmung trainieren. Ein Atemtrainer unterstützt diese Maßnahme.

Das Training erfolgt durch Ein- und Ausatmen in den Atemtrainer, wobei der Atemwiderstand höher als normal ist. So kommt es zu einer Stärkung der Atemmuskulatur.

Die gestärkte Atemmuskulatur kann sich positiv auswirken, indem das Schnarchen durch eine ausgeglichenere Atmung abgeschwächt oder sogar unterbunden wird.

Das Anti-Schnarch-Mundstück

Dieses Hilfsmittel verhindert auch bei geöffnetem Mund die Mundatmung. Der Betroffene atmet stattdessen auf natürliche Weise durch die Nase, wodurch das Schnarchen in den meisten Fällen gestoppt wird.

In wesentlich kleinerer Form ähnelt es dem Mundschutz eines Boxers und wird zwischen den Lippen und Frontzähnen positioniert und am Oberkiefer fixiert. Dabei bleibt der Unterkiefer frei beweglich und behält seine natürliche Stellung. Schnarcher, die vorwiegend mit offenem Mund schnarchen, werden mit dem Anti-Schnarch-Mundstück positive Erfolge erzielen.

Anti-Schnarch-Training nach Daub

Das Anti-Schnarch-Training nach Daub basiert auf Übungen, die den Gesichtsbereich sowie den Hals und den Rachen umfassen, und gegen das Schnarchen helfen sollen. Vorwiegend geht es bei dieser Methode um die Aktivierung von Muskelgruppen in der richtigen Art und Weise, da eine falsche Benutzung der in Frage kommenden Muskeln für das aufkommende Schnarchen verantwortlich sein soll.

Die Suche nach einer exakten Übungsanleitung im Netz verläuft jedoch ergebnislos. Der Patient muss sich direkt an die Erfinderin wenden, um die nötigen Informationen zu eventuellen Kursen zu bekommen. Auch gibt es keine relevanten Erfahrungsberichte dazu im Netz. Die Erfinderin verzichtet leider derzeit darauf, eine genaue Anleitung zur Anwendung der Methode zu veröffentlichen.

Das Anti-Schnarch-Pflaster bzw. Nasenstrips

Das Anti-Schnarch-Pflaster gibt es in zwei Varianten, nämlich sowohl für die Nase als auch für den Mund.

Das Nasenpflaster dürfte den meisten Menschen bekannt sein. Als schnell, einfach und günstig erhältliches Produkt klebt der unter dem Schnarchen Leidende den aus biegsamem Kunststoff bestehenden Nasenstrip auf seine Nase.

Durch die gebogene Form entsteht eine Spannkraft, die dazu führt, dass die Nasenflügel angehoben werden. Dem Schlafenden soll es auf diese Weise ermöglicht werden, die Atmung durch den Mund zu entlasten, weil mehr Luft durch die Nase strömen kann.

Bei schwacher Nasenatmung kann ein Nasenpflaster eine effektive Lösung sein. Allerdings lässt sich damit die rückwärtige Liegeposition des Schlafenden nicht verhindern. In Rückenlage öffnet sich dennoch der Mund und die Zunge fällt zurück.

Aber auch hier haben die Hersteller reagiert und ein Mundpflaster entwickelt, welches ein unbewusstes Öffnen des Mundes während des Schlafes verhindert. Bei dieser Variante bleibt der Lippenbereich ausgespart. Nicht nur das Schnarchen selbst kann damit verhindert werden. Das Mundpflaster eignet sich auch als Präventivmaßnahme gegen eine Erschlaffung im Gaumenbereich.

Beide Varianten lassen sich gut und schnell auf der Haut anbringen, sind frei von Nebenwirkungen und brauchen kaum Eingewöhnungszeit.

Die Nasenklammer

Durch einen leichten Druck von innen auf die Nasenscheidewand bewirkt die Nasenklammer in Form eines kleinen Plastikclips eine häufig zielführende Erweiterung der Atemwege.

Es stellt sich eine verbesserte Nasenatmung ein, die das Schnarchen reduzieren oder sogar stoppen kann. Die Nasenklammer wird vor dem Schlafen einfach in die Nase eingesetzt.

Der Nasenschmetterling bzw. Nasendilator oder Nasenöffner

Bei den meisten Schnarchern, es wird von ca. 75 % ausgegangen, beruht das Schnarchen auf einer Naseneingangsstenose (Enge im Naseneingang). Diese führt dazu, dass der Betroffene durch den Mund atmet, wodurch das Schnarchen begünstigt wird.

Mit dem Nasendilator wird vor allem in Seitenlage die Nasenatmung verbessert, wodurch sich das Schnarchen reduziert oder sogar ganz verschwindet. Eine langfristige Anwendung wird von vielen HNO-Ärzten befürwortet bzw. empfohlen.

Das Nasenspray gegen vorübergehendes Schnarchen

Ein Nasenspray sorgt dafür, dass die verstopfte Nase wieder freier wird, wodurch die automatisch einsetzende Mundatmung durch die natürliche Nasenatmung abgelöst wird.

Wer öfters mit einer Erkältung zu kämpfen hat und dann (stärker) schnarcht, sollte für den Akutfall immer ein Nasenspray zu Hause haben. So können die Nächte die erforderliche Erholung bieten, was insgesamt die Genesung fördert. Sehr bewährt hat sich eine Kombination von Nasenspray mit dem Anti-Schnarch-Rucksack, weil die Seitenlage die Nasenatmung zusätzlich unterstützt.

Das Bayrische Löwenöl zum Gurgeln

Dieses Hausmittel soll mit seiner straffenden Wirkung auf das weiche Gaumengewebe einen positiven Effekt gegen das Schnarchen besitzen. Das Gaumengewebe, so die These, flattert nach der Anwendung während des Atmens weniger und die Atemwege sind freier. Diese Faktoren sollen das Schnarchen mildern oder sogar ganz beheben.

Die Anwendung besteht darin, dass die Betroffenen vor dem Schlafen mit dem Öl gurgeln, damit sich das Öl im Gaumen und im Rachen gut verteilt. Es riecht sehr gut und erfrischt den Atem. Mit einer „30 Tage Geld zurück Garantie“ wird der Erfolg garantiert.