0

Snorflex® Antischnarch Mundstück

Alles über die Protrusionsschiene

Bei einer Protrusionsschiene handelt es sich um eine individuelle Abformung der Zähne, die auf der flexibel einstellbaren Schiene angebracht ist. Sie wird eingesetzt bei Patienten, die unter einer leichten bis mittelgradigen Schlafstörung, der sogenannten Schlafapnoe, leiden.

Die Protrusionsschiene ist eine Alternativtherapie zu zahlreichen anderen Anwendungen und wird auf den Unterkiefer aufgesetzt. Dabei wird dieser mit der Zunge weiter nach vorne positioniert und der Biss des Patienten leicht geöffnet. So wird die Einengung des Rachenraums verhindert und die Sauerstoffzufuhr erhöht. Der Mensch regelt die Atemwege automatisch im Schlaf und hält diese auch im Tiefschlaf offen.

So werden Atemwegwiderstände reduziert und die Atmung des Patienten verbessert sich.

Die Herstellung der Protrusionsschiene

Es gibt zwei Arten der Schienenherstellung. Dabei handelt es sich:

  1. um eine vorgefertigte Schiene aus thermoplastischem Material. Die Schiene wird im heißen Wasserbad erhitzt und lässt sich dann anhand der Zähne formen. Die Anpassung an die individuelle Zahnformation erfolgt in der Zahnarztpraxis oder einem Schlaflabor.

    Das verwendete Material ist eine biokompatible Polymerenmasse ohne Weichmacher, so ist sichergestellt, dass keine Allergien ausgelöst werden.

    Nachdem der Patient die Zähne in die weiche Masse gedrückt hat, wird der so entstandene Gebissabdruck in kaltem Wasser gekühlt. Nach dem vollständigen Auskühlen ist die Masse nicht wieder verformbar. Für den optimalen Sitz kann sie jedoch noch einmal leicht erwärmt werden, so dass der Zahnarzt an bestimmten Stellen etwas nacharbeiten kann.

  2. Die individuell angefertigte Schiene wird in Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt und einem Dentallabor ganz individuell an die Zahnstellung des Patienten angefertigt.

    Sie ist individuell einstellbar und baut auf dem gleichen Herstellungsprinzip auf, wie die vorgefertigte Schiene.

    Der Zahnarzt nimmt mit Hilfe des Druckformverfahrens und Silikon einen Abdruck des Ober- und Unterkiefers. Im Dentallabor entsteht daraus ein Gipsmodell, welches dann mit der Unterkieferartikulation versehen wird. Dabei handelt es sich um die leichte Verschiebung des Unterkiefers nach vorne, damit beim Schlafen der Mund des Patienten leicht geöffnet bleibt.

    Vom Gipsabdruck werden sogenannten Dubliermodelle und Dublierformen erstellt, die dann wiederum in die sogenannten Tiefziehplatten kommen. Dafür werden die Abdrücke in zwei unter Wärme verformbare Polymerplatten gespannt, wodurch sie sich dann in diese abdrücken. Dadurch entsteht die eigentliche Schiene, die dann noch vom Labor ausgearbeitet und poliert wird.

    Mit kleinsten Justierschrauben versehen, werden die beiden Hälften der Schiene zusammengesteckt und die Laufschiene exakt ausgerichtet. Mittels eines speziellen Klebers werden die beweglichen Teile der Metallhalterungen fixiert und die Funktionselemente mit Wachs ausgepolstert.

    Nun kommen die beweglichen Funktionsteile auf das Kunststoffgebiss und werden dort befestigt, damit eine perfekte Abstützung vom Oberkiefer auf dem Unterkiefer gewährleistet ist.

    Die Schiene ist jetzt fertig und der Patient kann diese mit der eingearbeiteten Kontermutter selbst regulieren. Dabei verändert er durch leichtes Drehen den eingestellten Vorschub des Unterkiefers.

Vorteile der sogenannten Apnoeschienen

  • praktisch unzerstörbar
  • preiswert in der Herstellung
  • wiederverwendbar nach Neueinstellung oder Umarbeitung möglich
  • Vorschub stufenlos verstellbar
  • seitliche Beweglichkeit des Unterkiefers bleibt erhalten
  • einfache Reinigung und Handhabung
  • hoher Tragekomfort
  • kann überall hin mitgenommen werden, klein und leicht zu verstauen
  • individuell gefertigte Schienen können auch von Prothesenträgern verwendet werden
  • individuell gefertigte Schienen können auch bei Patienten mit erheblichen Zahnlücken angewendet werden

Kosten für eine Protrusionsschiene

Wer Wert auf eine individuell angepasste Protrusionsschiene legt, muss mit ca. bis zu 1400 Euro rechnen.

Die Übernahme der Kosten durch die gesetzliche Krankenversicherung erfolgt nur, wenn der Patient unter einer schweren Schlafapnoe leidet. Bei „leichtem“ Schnarchen, die trotzdem dem lästigen Schnarchen und den Atemaussetzern ein Ende setzen wollen, verweigern die Kassen die Kostenübernahme.

Kleine Aussetzer sind meist nicht gefährlich, jedoch oft störend für die Partner und Familie.

Auch wird bei reinem Schnarchen die Kostenübernahme verweigert. Generell lässt sich sagen, dass keine der derzeit auf dem Markt erhältlichen Schienen im sogenannten Heilmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen gelistet ist und damit auch kein gesetzlicher Anspruch auf eine Kostenerstattung vorliegt.

Auch wenn sich in den letzten Jahren gezeigt hat, dass bei einer diagnostizierten Schlafapnoe die Kosten oftmals doch übernommen werden, so kann dies nicht garantiert werden und ist immer von der jeweiligen gesetzlichen oder auch privaten Krankenversicherung abhängig.

Alternativen zur individuellen UPS = Unterkieferprotrusionsschiene

Grundsätzlich gibt es bei einer Schlafapnoe nicht nur die Möglichkeit einer Schiene.

Es stehen weitere Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Die Protrusionsschienen sind allerdings das am weitesten verbreitete Mittel zur Beseitigung oder Verringerung der gefährlichen Atemaussetzer. Dabei spielt die Auswahl der optimalen Anti-Schnarchschiene eine besondere Bedeutung.

Jedoch hat man nicht immer die Möglichkeit, die Kosten durch die gesetzliche Krankenkasse erstattet zu bekommen. Denn die entscheiden jeweils nach Einzelfall und wägen natürlich sorgfältig ab, ob es weitere Möglichkeiten gibt.

Oftmals wird die Schlafapnoe auch mit Übergewicht, Schlafrhythmus oder Alkohol und Nikotin in Verbindung gebracht. Daher kann es sein, dass die Krankenkasse den Antrag eines Patienten ablehnt und ihm dazu rät, erst seine Lebensgewohnheiten zu ändern.

Weitere Möglichkeiten sind die Veränderung der Schlaflage und Änderungen des Arbeitsrhythmus, was jedoch zum Beispiel für Schichtarbeiter, nicht immer möglich ist. Ein angenehmes Schlafumfeld verbessert ebenfalls nachhaltig den Schlaf, was bereits zahlreiche Studien belegt haben.

Die bis heute teuerste Methode ist die Anschaffung eines Gerätes zur Überdruckbeatmung. Hier kommen Kosten von bis zu 5000 Euro auf die Betroffenen zu. Und die Kostenübernahme der gesetzlichen Krankenkassen ist auch hier mit einer jeweiligen Einzelfallprüfung verbunden und hängt von einer eindeutig diagnostizierten Schlafapnoe ab.

Natürlich steht auch der Weg einer Operation jedem Betroffenen frei. Dabei handelt es sich um chirurgische Maßnahmen im Rachen- oder Nasenbereich, die in enger Abstimmung mit einem HNO Arzt oder dem Schlaflabor erfolgen müssen. Inwieweit hier die Kostenübernahme gesichert ist, hängt wiederum von jedem einzelnen Fall und dessen Befund ab.

Nachteile der einteiligen Protrusionsschiene

Bei der vom Zahnarzt oder Schlaflabor angefertigten Schiene handelt es sich um ein bewegliches aber in sich ganzheitliches geschlossenes System. Die Schiene wird als ein Teil wahrgenommen und zum Schlafen auf den Unterkiefer aufgesetzt. Zahlreiche Patienten bemängeln, dass es dadurch zu schmerzhaften Verspannungen der Kiefermuskulatur oder der Zungenpartie kommt.

Weiterhin ist im Laufe der Behandlung ein regelmäßiges Nachspannen und Anpassen der Protrusionsschiene notwendig, was immer auch mit einem Besuch beim Zahnarzt oder dem Schlaflabor verbunden ist. Veränderungen im Zahnprofil erfordern ebenfalls eine Anpassung. Diese Arbeiten sind jeweils mit Kosten und einem Zeitaufwand verbunden.

Insbesondere bei älteren Patienten ist die optimale Anpassung der Protrusionsschiene ein Problem. Gaumenbereich und Zungengewebe sind extrem weich, der Zahnbestand eventuell schon deutlich vermindert, andere Zahnprobleme stehen im Vordergrund oder der Patient leidet an anderen Krankheiten, die sich auf die Behandlung auswirken können oder gar der eigentliche Grund dafür sein können.

Kostengünstige Methoden bei Schlafapnoe und Schnarchen

Als wirkliche Methode hat sich eine mit Gummibändern befestigte Protrusionsschiene aus zwei einzelnen Teilen bewährt. Verschiedene Anbieter sind bereits damit sehr erfolgreich am Markt vertreten. Es handelt sich um zwei thermoplastisch angefertigte Gebissabdrücke, die der Patient zuhause selbst vornehmen kann. Zwei Gummibänder werden seitlich an den Halterungen befestigt und verhindern so, dass häufig bei den einteiligen Gebissabdrücken, der Unterkiefer genug Spielraum hat und seitlich beweglich bleibt. Die üblicherweise auftretenden Gelenkschmerzen und Verspannungen werden dadurch erheblich reduziert.

Nach dem Auskühlen und Befestigen der Bänder ist eine solche Schnarchspange schon bereits einsatzfähig. Beim Anbieter Snorflex zum Beispiel gibt es eine ausführliche Anleitung dazu und detaillierte Pflegehinweise. Außerdem befinden sich neben der hygienischen Aufbewahrungsbox noch 100 Ersatzgummis im Lieferumfang. Die Schiene ist mit ca. 65 Euro deutlich günstiger als die vom Zahnarzt angepasste individuelle Unterkieferprotrusionsschiene und zeigt die gleiche Wirkung.

Erfahrungen mit der Snorflex Schnarchschiene

Die Erfahrungsberichte der zufriedenen Verwender der Snorflex Schnarchschiene sind durchweg positiv. Es wird berichtet von wohltuendem Schlaf ohne lästige Atemaussetzer, sie wird vor allem für sogenannte „Halsschnarcher“ als helfend empfunden und führt generell zu einem besseren Zusammenleben mit dem Partner. Ungestörte Nachtruhe für Betroffene und Familie sowie eine nachweislich verbesserte Gesundheit sind weitere Details der Erfahrungsberichte mit Snorflex.

Bitte genehmigen Sie die Verwendung von Cookies dieser Website! Mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close